Bücher und Bilder | 20. Februar 1853

Bücher und Bilder

»Was alle Regierungen übersehen, alle Polizeibehörden, das ist die ungeheure Verbreitung wohlfeiler Bücher, die Popularisirung aller Kenntnisse, voran und zumeist freilich der gewerblichen, gemeinnützigen, naturwissenschaftlichen, dann aber auch der höheren Naturschilderungen, Reisen, Darstellungen des Völkerlebens, Geschichtskunde, — es wimmelt von wohlfeilen Büchern der Art, sogar mit Bildern, die auch wohlfeil sind, — diese haben oft wenig eignen Werth, werden von den Gelehrten kaum bemerkt, wirken aber ungeheuer im Volke, das mehr liest als je, und seine eigne Litteratur für sich hat.« (TB, 20.2.1853)