Luftverschmutzung in Berlin
»Bei fahlem Sonnenschein dieselbe dicke schwere Luft, wie gestern. Seit den zweiundfünfzig Jahren, daß ich Berlin kenne, hat sich im Allgemeinen die Luft sehr nachtheilig verändert. Fast immer liegt schwerer Dunst über der Stadt, den nur ein starker Wind bisweilen verweht, der aber, sobald dieser nachläßt, gleich wieder da ist. Die vielen Fabriken mit ihrem Rauch und Gas, die gehäuften Unreinigkeiten, das Unvermögen der Spree, und die fast verdreifachte Zahl von Menschen und Thieren, kommen allerdings hier sehr in Betracht.« (TB, 6.9.1852)