Erinnerung an 1848 (1)
»Von vielen Seiten wendet man alles an, das Jahr 1848 und seine Erscheinungen aus dem Gedächtniß fallen zu lassen. Daß die Höfe, die Aristokraten, die Behörden, die Kriegsleute dies thun, ist sehr begreiflich, aber daß auch demokratische Blätter so sprechen, ist gar nicht recht! Manche thun so, als läge jene Zeit weit hinter uns, als hätte sie keinen Bezug mehr auf unsere Gegenwart, sie wollen damit andeuten, daß nun auch alle Verfolgung aufhören, Amnestie eintreten müßte; allein dies erreichen sie doch nicht, für ihre Rache haben die Höfe, Aristokraten &c. nur ein zu gutes Gedächtniß! — « (TB, 23.8.1854)