Scheitern der Revolution »Woran scheiterte eigentlich die Bewegung vom Jahr 1848? Am Stillstand Frankreichs, am zu großen Vertrauen der Völker, am Dünkel der Deutschtrunkenen, an der Dreiheit der Nationalversammlungen, in Frankfurt, Berlin und Wien.« (TB, 25.9.1855)
Schlagwort: Revolution
Varnhagens Kontakte zur Revolution | WH
Varnhagens Kontakte zur Revolution Varnhagen sah sich selbst als Teil der demokratischen Bewegung, auch wenn er aufgrund seines Alters und seiner Gesundheit nicht mehr selbst zur Waffe greifen konnte. Zudem unterstützte er Revolutionäre durch Beratung und half Bettina von Arnim bei der Abfassung von Gnadengesuchen, etwa für den verurteilten Gottfried Kinkel. Er hatte enge persönliche …
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Die Erinnerung an 1848 (3) | 28. November 1856
Die Erinnerung an 1848 (3) »Daß das Jahr 1848 mit seinen Freiheitsbestrebungen in dem Kern der Berliner Einwohnerschaft noch unvergessen ist, davon zeugen mancherlei Wahrnehmungen; die Zeitungen, Plakate, Flugschriften und Bilder aus jener Zeit werden von vielen Bürgern sorgsam aufbewahrt, hin und wieder in stillen Abendvereinen vorgelesen. Ein schon bejahrter Handwerksmeister wollte kürzlich die von …
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Am Vorabend | 16. März 1848
Am Vorabend der Revolution »Wenn ich den Hergang der Dinge betrachte und die Blindheit und Dummheit, die in den höheren Kreisen walten, so kommt es mir vor, ich säße vor der Bühne und sähe ein Drama aufführen, bei dem es mir graust. Der Dichter hat es so machen müssen, um eine Handlung durch mannigfache Steigerung …
Erinnerung an 1848 (2) | 23. August 1854
Erinnerung an 1848 (2) »Im untern Volke geschieht viel, um das Andenken von 1848 zu bewahren, bedeutende Zeitungsblätter, Flugschriften und geschichtliche Berichte werden in bürgerlichen Familien sorgfältig bewahrt, und an geeigneten Tagen andächtig vorgelesen. Auch bildliche Darstellungen mancher Vorfälle und Bildnisse der ächten Volksvertreter, die in keinem Bilderladen mehr zu haben sind, erhalten sich bei …
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Erinnerung an 1848 (1) | 23. August 1854
Erinnerung an 1848 (1) »Von vielen Seiten wendet man alles an, das Jahr 1848 und seine Erscheinungen aus dem Gedächtniß fallen zu lassen. Daß die Höfe, die Aristokraten, die Behörden, die Kriegsleute dies thun, ist sehr begreiflich, aber daß auch demokratische Blätter so sprechen, ist gar nicht recht! Manche thun so, als läge jene Zeit …
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Wahre Volksfreiheit | 3. April 1850
Wahre Volksfreiheit erscheint nur selten »Wahre Volksfreiheit in ihrer Macht und Herrlichkeit erscheint nur selten, und nie auf lange Dauer, — das zeigt die Geschichte leider, die alte wie die neue; allein sie erscheint doch immer wieder von Zeit zu Zeit, und dann gewaltig, unwiderstehlich. In Athens demokratischer Zeit — fast ein Jahrhundert —, in Frankreichs Revolution von …
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Zwei Revolutionen | 1. Juli 1849
Erinnerung an zwei Revolutionen »Ich habe als Knabe die französische Freiheit erlebt, als Greis die deutsche, was will ich mehr? Den Trost kann mir nichts mehr nehmen, ich habe doch einmal in vollen Zügen Freiheitsluft geathmet, ihre ganze Kräftigung empfunden, das war vorigen Sommer, jeden Morgen erwacht’ ich mit diesem Gefühl der Freiheit; keine Behörde, …
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Ahnung einer Revolution | 14. Juni 1842
Vorahnung einer Revolution »Ich denke seit einiger Zeit, daß, wenn die Dinge so fortgehen, sie unvermeidlich zu einer großen Revolution führen; Deutschland ist unstreitig tief in Gährung, es lernt sich selber täglich mehr kennen, steigert seine Kräfte, seine Einheit […]« (TB, 14.6.1842)
Ein erschlagener Prinz | 8. Mai 1849
Ein erschlagener Prinz »In Dresden ist bei Erstürmung des Hotel de Saxe ein Prinz von Schwarzburg-Rudolstadt, der sich dort eines Augenübels wegen aufhielt, in seinem Zimmer von den Soldaten erschlagen worden. Ein Prinz! Das macht Aufsehn, das erregt Mitleid, da schreien die Vornehmen ganz empört über Rohheit und Wildheit der Soldateska; Hökerinnen, Kinder, Handwerker, Dienstmädchen, …
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Revolution 1848 | 11. März 1855
Das Jahr 1848 (2) Varnhagen von Ense sah in der Revolution von 1848 das bedeutendste Ereignis der deutschen Geschichte, das er oft in glühenden Worten verteidigte, selbst als die Reaktion bereits wieder die Oberhand gewonnen hatte. Hier folgen gelegentlich einige der eindrucksvollsten Zitate, die seine Sicht illustrieren: »Wenige Monate des Jahres 1848 haben die Decke …
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Heldenmutige Jugend | 19. März 1848
Der 18. März »Das Volk ist von furchtbarer Kampfbegier, die jungen Leute zeigten gestern einen Heldenmuth, der mich in Erstaunen setzte.« (TB, 19.3.1848)
Revolution 1848 | 6. Januar 1854
Das Jahr 1848 (1) »[…] doch all diese Geschichtsmomente überstrahlt das Jahr 1848. Das Beste und Höchste der Deutschen kam da zum Vorschein, in überschwänglicher Fülle. Die ganze Nation war eine Einheit, wie noch nie, alle besten Kräfte und Talente, das reinste sittliche Streben, arbeiteten an Entwickelung und Ausbildung der neuen Zustände. Nie war in …
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