K–O


K


Friedrich Kaiser, Hannswurst auf der Barrikade. Humoristischer Roman.  Wien: Selbstverlag der Herausgeber, 1871. 592 S. (Reihe: Lustige Bibliothek, Nr. 1).
↗️onb.ac.at
↗️Wikipedia (zum Autor)


Maria Regina Kaiser, Der Habicht blieb am Himmel stehn. [Roman] Würzburg: Arena-Verlag, 1987. 215 S.
↗️Wikipedia (zur Autorin)

Verlagstext …

»Man schreibt die Jahre 1848/49 in Deutschland: Anna Heimann ist gerade 15 Jahre alt, als sie sich weigert nach Amerika auszuwandern. Sie versteckt sich und geht alleine als Dienstmädchen nach Mainz. Dort erlebt sie zusammen mit ihrem Freund Peter aus nächster Nähe die Wirren und Kämpfe der Märzrevolution mit, und schließlich muss sie selbst fliehen – auswandern. Eine anschauliche und eindringliche Darstellung eines wichtigen Kapitels deutscher Geschichte.« (Verlagstext; WW)


Friedrich Albrecht Karcher, Die Freischärlerin. Novelle aus dem Jahre 1849. Kaiserslautern: In Commission der Ph. Rh. Mahla’schen Buchhandlung, 1851. IV, 215 S. [DG 624f.][über den pfälzischen Aufstand 1849; Nachdruck: Frankfurt: Roter Stern, 1977.]
↗️Inhalt
↗️Google
↗️Internet Archive (ePUB)
↗️academia.edu (Claudius Sittig: Weiblichkeit als Figuration der gescheiterten Revolution.)
↗️Politische-Radreisen.de (Interview mit Hellmut G. Haasis)
↗️Podcast (Folge 14: Liebe und Revolution. Demokratie und Feminismus. Dokumentarliteratur im Südwesten vor 150 Jahren. 7.12.2021, Volkshochschule Kaiserslautern.)

Über den Autor Karcher ist nur sehr wenig bekannt, seine Novelle aus dem Jahr 1851 konzentriert sich auf den Pfälzer Aufstand im Mai/Juni 1849. Darin beschreibt er die Vorbereitung und den Verlauf der Revolution in der kleinen bayerischen Rheinpfalz, zwischen Kaiserslautern, Primasens, Landau und Neustadt. 

Besonders bemerkenswert ist die Hauptfigur, eine »wilde Demokratin«, wie es in der Erzählung heißt. Die Revolutionärin ›Flora‹ kämpft bewaffnet für die Freiheit und fällt im Verteidigungskampf gegen die einrückende preußische Armee als Märtyrerin – ohne dass Karcher dabei auf Sensationseffekte oder großes Pathos setzt. 

Die Novelle ist eine der wenigen literarischen Darstellungen einer kämpfenden Frau in den damaligen Revolutionsunruhen. Und nicht zuletzt ist es eine Liebesgeschichte mit einer Titelheldin, die darauf besteht, mit den Männern gleichberechtigt in den bewaffneten Kampf zu ziehen. [WH]


Adam Karrillon, Michael Hely, der Dorfteufel. IV, 371 S. Weinheim: Rothenburger, 1900. [Spielt 1848; nicht verifiziert]
↗️Wikipedia (zum Autor)


Carl von Kessel, Schleswig-Holstein meerumschlungen. Historischer Roman aus den Jahren 1848-1850. Leipzig: Grunow, 1864. 255 S.
↗️Wikisource (Links zum Werk)


Rudolf W. L. C. von Keudell, Die Politiker. Tendenz-Novelle, geschrieben im Herbst 1848. Dresden und Leipzig: Arnoldische Buchhandlung, 1849. [DG 619f.]
↗️Inhalt
↗️MDZ
↗️onb.ac.at


Gottfried und Johanna Kinkel, Erzählungen. Stuttgart und Tübingen: Cotta’scher Verlag, 1849.
↗️Google


Johanna Kinkel, Hans Ibeles in London: ein Familienbild aus dem Flüchtlingsleben. 2 Bde. Stuttgart: Cotta’scher Verlag, 1860. [Aus dem Nachlass von J. K.]
↗️Inhalt
Bd. 1: ↗️Google
Bd. 2: ↗️Google
Bde. 1+2: ↗️Google
ePUB: ↗️Internet Archive
↗️Internet Archive (Ludwig Geiger: Vergessene satirische Romane des XIX. Jahrhunderts. In: Zeitschrift für Bücherfreunde, Heft 9 (Dezember 1903), S. 367–377.

Letztlich entwirft Johanna Kinkel hier weit mehr als ein ›Familienbild‹: Es geht für viele Flüchtlinge in London ums bloße Überleben, um die Anpassung an die Londoner Gesellschaft, um die Bewahrung künstlerischer und intellektueller Ideale. Aber auch die Spannungen innerhalb der deutschen Flüchtlingsgemeinschaft werden thematisiert. [WH]


Gottfried Kinkel, Die Heimatlosen. Erzählung aus einer armen Hütte. (1849)
In: Hartmut Kircher (Hg.): Dorfgeschichten aus dem Vormärz. Bd. 2. Frankfurt am Main: Büchergilde Gutenberg, 1982. S. 270–329.
Erstdruck: Gottfried und Johanna Kinkel, Erzählungen. S. 371–464. Siehe oben.
↗️Inhalt (WH)
↗️dokumen.pub (Bernhard Walcher, Vormärz im Rheinland. Nation und Geschichte in Gottfried Kinkels literarischem Werk. Diss. Berlin, New York: de Gruyter, 2010. (= Untersuchungen zur deutschen Literaturgeschichte, Band 138))
↗️library.ethz (Inhaltsverzeichnis zum Titel oben)


Tanja Kinkel, Im Wind der Freiheit. Hamburg: Hoffmann und Campe, 2025. 480 S.
↗️Wikipedia (zur Autorin)


Hartmut Kircher (Hrsg.), Dorfgeschichten aus dem Vormärz. 2 Bde. Frankfurt am Main: Büchergilde Gutenberg, 1982.

Band 1: 
Alexander Weill: Selmel, der Wahnsinnige. Ein Sittengemälde aus dem Elsaß (1840). — Berthold Auerbach: Der Tolpatsch (1842). — Berthold Auerbach: Befehlerles (1842). — H. E. Marcard: Der Bauernschinder. Eine Geschichte, wie es viele gibt (1844). — Georg Schirges: Der Bälgentreter von Eilersrode. Niedersächsische Dorfgeschichte (1845).

Band 2: 
Karl Beck: Auch eine Dorfgeschichte (1846). — Ernst Dronke: Die Maikönigin (1846). — Uffo Horn: Gevatter Schwanda (1847). — Isidor Heller: Ein böhmischer Bauer (1847). — Josef Rank: Der Irrker und sein Weib (1847). — Carl Arnold Schloenbach: Die Hasenschlinge (1848). — Carl Arnold Schloenbach: Die zwölf Apostel (1848). — Louise Otto: Die Lehnspflichtigen (1848). — Gottfried Kinkel: Die Heimatlosen (1849). — Kurzbiographien. — Nachwort.


Kladderadatsch 1848. 1. Jahrgang (mit Anmerkungen u. Erläuterungen)
[Politisch-satirische Zeitschrift]
↗️Archive.org
↗️Wikipedia
↗️Wikisource (Links)
↗️Uni Heidelberg (Geschichte)
↗️Deutsches Museum (Grundsätzliches zur Satire des Blattes)


Truxi Knierim, Die Revolution von Fräulein Mindermann. Ein historischer Roman. Bremen: Carl Schünemann, 1998. 195 S.
↗️literaturmagazin (zur Autorin)

Kritik …

»Schon als Kind lehnt sich die Handwerkertochter Marie gegen die eng gesetzten Grenzen auf, die ihr als Mädchen im frühen 19. Jahrhundert gesetzt sind. Entgegen dem Wunsch des Vaters schlägt sie gute Partien aus und eignet sich heimlich Bildung an. Sie beginnt zu schreiben und zu dichten. Als die Europäische Revolution 1848 auch nach Bremen kommt, hofft Marie, endlich aus dem engen Korsett ausbrechen zu können, das die Gesellschaft ihr als Frau setzt. Doch die Revolution scheint auch nur eine Männersache zu sein. Marie beginnt zu kämpfen, für die Demokratie, für sich und für alle Frauen.« (Amazon; WW)


Wilhelm Koch, Et Johr Aachunveezig. Erzählung in kölnischer Mundart. Köln: Bachem, 1885. 123 S. (Reihe: Kölsche Scheldereie 3).
↗️Wikipedia (zum Autor)


Ludwig Köhler, Die Tochter der Barrikaden. Bilder aus der Revolution.
In: Leuchtkugeln. Randzeichnungen zur Geschichte der Gegenwart, Bd. XII (1851), Nr. 167, S. 177–180.
↗️Inhalt (CH)
↗️Uni Heidelberg
↗️biblioscout (Christoph Hamann: Geschlechterbilder. Frauen auf den Barrikaden 1848/49 – historische Fakten und politische Rezeption. In: Jahrbuch der Hambach-Gesellschaft, 31 (2024), S. 147-174.)


Ludwig Köhler, Vom Frühling zum Herbst. 3 Bde. Leipzig: Chr. E. Kollmann, 1856.
↗️Inhalt (CH)
↗️Wikipedia (zu L.K.)
Bd. 1: ↗️Google
Bd. 2: ↗️Google
Bd. 3: ↗️Google

Der Roman thematisiert in einem nicht näher benannten deutschen Fürstentum das Jahr der Revolution 1848 mit dem Beginn im März und dem Ende im November. Handlungsorte sind die Residenz des Fürstentums und zwei benachbarte Dörfer. Die Handlung zieht sich durch alle sozialen Schichten und lässt unterschiedliche politische Strömungen zu Wort kommen. [WH]


Ludwig Köhler, siehe weitere Beiträge unter »Leuchtkugeln«


Norgard Kohlhagen, Mehr als nur ein Schatten von Glück. Mathilde Franziska Anneke. Ein Leben in abenteuerlicher Zeit. [Jugendroman.] Reinbek bei Hamburg: Rowohlt, 1990. 138 S. (Reihe: rotfuchs, Nr. 557).
↗️buch-sammler (über die Autorin)

Verlagstext …

»Kann das gutgehen? Im Jahr 1849 reitet eine junge Frau tollkühn neben Männern im badisch-pfälzischen Revolutionsheer. Mathilde Franziska Anneke begibt sich in ein gefährliches Abenteuer: Sie kämpft als Soldatin, Journalistin und Pionierin für Frauenrechte. Ihr Lebensbild zeigt, wie ein Mädchen/ eine Frau die Grenzen ihrer Zeitumstände überschreiten kann: ›Mein Leben soll mehr sein als nur ein Schatten von Glück‹.« (Verlagstext; WW)


Klaus Kordon, 1848. Die Geschichte von Jette und Frieder. Roman. Weinheim und Basel: Beltz & Gelberg, 1997. 521 S.

Verlagstext …

»Wie Jette und Frieder die Märzrevolution und ihr Scheitern erleben: Klaus Kordon erzählt Geschichte ›von unten‹. Berlin 1847/1848. Die 15-jährige Jette lebt mit ihrer Schwester Guste und deren Kind in einem armseligen Loch über dem Haustor. Als sie dem 17-jährigen Frieder zum ersten Mal im Treppenhaus begegnet, beginnt eine zarte Liebesgeschichte. Frieder ist Zimmermann. Der Altgeselle Rackebrandt wird zu seinem politischen Lehrmeister und so denkt Frieder zum ersten Mal über Begriffe wie Freiheit und Gleichheit nach. Als die Kartoffelpreise ins Unermessliche steigen, kommt es zum ersten Aufruhr.« (Verlagstext; WW


[Christian Reinhold Köstlin,] Denkwürdigkeiten eines deutschen Hausknechts, wie er solche im Jahr des Heils 1848 selbst in Flachsenfingen niederschrieb. Tübingen: H. Laupp’sche Buchhandlung, 1850. [Revolutionssatire; DG 615f.]
↗️MDZ
↗️Google
↗️Deutsches Museum (Rezension)


Ernst Kossak, Bürgerwehr-Erinnerungen. In: E. K., Berlin und die Berliner. 1851.  S. 32–38.
↗️MDZ
↗️Wikipedia (zu E.K.)
↗️Wikisource (zu den Werken)


Ernst Kossak, Der achtzehnte März. (Noch ein Mißverständniß.) In: E. K., Humoresken. Aus dem Papierkorbe eines Journalisten. Gesammelte Aufsätze. Berlin: Trowitsch, 1852. 2. verm. Auflage: Berlin, 1859.
↗️Gutenberg-de (Volltext; 2. Aufl.; ohne Seitenzählung)

Die Handlung findet am Nachmittag des 18. März 1851 statt. Herr v. Quaselwitz, ein extremer Reaktionär, begibt sich zum Kirchhof im Friedrichshain [= Friedhof der Märzgefallenen], um dort die trauernden »Rotten der Demokraten« zu »zerschmettern«. Das verläuft allerdings ganz anders als geplant. — Auch in anderen Stücken der »Humoresken« erwähnt K. die Revolution. [WH]


Ernst Kossak, Der Verfassungshämorrhoidarius. In: E. K., Berliner Federzeichnungen. Bd. 1. 2. Aufl. Berlin: Otto Janke [, 1859]. S. 59–66.
↗️Google


E[rnst] Kossak, Die Reactionäre. (=Berliner Bilder, Nr. 7). In: Die Gartenlaube, Heft 43 (1859), S. 624-626.
↗️Wikisource (Volltext)


Ernst Kossak, Drei Wahltage. In: E. K., Berlin und die Berliner. 1851. S. 83–92.
↗️MDZ


Ernst Kossak, Kirchhofsgedanken auf dem Friedrichshain. (Am 18. März 1850.) In: E. K., Berlin und die Berliner. 1851. S. 194–198.
↗️MDZ


Ernst Kossak, Von den Berliner Kellern. In: E. K., Berlin und die Berliner. 1851. S. 234–248.
↗️MDZ


Lörinc Kovai, Fackeltanz. Roman. Aus d. Ungar. übertr. v. Emeric Roboz. Wien, Globus Verl., 1949. 758 S. Die ungarische Originalausgabe erschien 1948 unter dem Titel: »Fáklyatánc«.
↗️Wikipedia (zum Autor, in ungar. Sprache)

Verlagstext …

»In seinem Roman ›Fackeltanz‹ schildert uns der ungarische Dichter Lörinc Kovai das erregende Geschehen der Revolutionsjahre 1848 und 1849. Budapest, Debrecen, Wien, Prag, Petersburg, Paris, Genua: Überall flammen die Fackeln des Aufstandes gegen reaktionäre Regierungen. Aber die Ereignisse selbst, die mit hinreißender Lebendigkeit und in einer Farbenfülle ohnegleichen dargestellt werden, sind nicht das Entscheidende an diesem Buch. Denn dieser Roman ist vor allem ein Hymnus auf die Menschen, die die Geschehnisse formten und die sich für ihre Idee einer Befreiung und Neugestaltung der Welt auf den Schlachtfeldern Ungarns und auf den Barrikaden der europäischen Städte opferten. Der Pusztahirt, der sich gegen den Gutsherrn und seine Lakaien aufbäumt, der Wiener Student, der auf den Barrikaden bis zum bitteren Ende kämpft, der kaiserliche Soldat, der sich mutig zu seinen Klassengenossen bekennt, der kampfgewohnte Arbeiter der Pariser Vorstädte – sie sind mit ebensolcher Plastik geschildert, wie die ungarischen Freiheitshelden Kossuth und Petöfi, wie der tragisch schwache Messenhauser, wie der kindlichreine Revolutionär Garibaldi. Auf der anderen Seite, der degenerierte österreichische Kaiser, der eitle Zarewitsch, brutale Feldmarschälle, monarchistische Minister, Polizeispitzel, bürgerliche Verräter und kleine ›Napoleons‹.« (Verlagstext; WW)


Dirk Kurbjuweit, Die Freiheit der Emma Herwegh. Roman. München: Carl Hanser, 2017. 333.
↗️Wikipedia (zum Autor)

Verlagstext …

»Alles, was Emma tut, tut sie ganz. Ihre Heirat mit dem revolutionären Dichter Georg Herwegh ist ein Skandal. Sie, die Tochter aus gutem Hause, geht ins Paris von Marx und Heine. Sie reiht sich 1848 als einzige Frau in den bewaffneten Trupp, der die Revolution von Frankreich in die Heimat tragen soll. Doch als Herwegh sich unsterblich in Natalie verliebt, die Frau seines Genossen Alexander Herzen, wird das Programm der freien Liebe zu einem Kampf um Treue und Verrat. Packend, aus größter Nähe erzählt Dirk Kurbjuweit von einer Frau, die sich den Vorurteilen ihrer Zeit nicht beugt. Er macht uns Emma zu unserer Zeitgenossin, eine Frau, die beides will, die ganze Freiheit und das ganz persönliche Glück.« (Verlagstext; WW)


Hjalmar Kutzleb, Das letzte Gewehr. [Roman.] Berlin: Hellmut Reichel [1938]. 212 S. Erste Veröffentlichung als Fortsetzungsroman im »Völkischen Beobachter« 1937.
↗️Wikipedia (zum Autor)


L


Ferdinand Lamey, Schwarz-rot-gold. Ein idyllischer Roman aus vormärzl. Tagen. Freiburg im Breisgau: Emil Gross, 1924. V, 141 S.
↗️Wikipedia (zum Autor)


Heinrich Landesmann s. Hieronymus Lorm (Ps.)


Georg Langer, Richter Wichura. Oberschles. Roman aus d. Zeit von Achtundvierzig. Breslau: Bergstadtverlag, 1928. 383 S.


Hermann Lessing, Vor und nach dem März! Berliner Skizzen. Berlin: Gustav Hempel, 1850. [kein Roman] 
↗️Google


Leuchtkugeln. Randzeichnungen zur Geschichte der Gegenwart. München: Emil Roller. (Satirische Zeitschrift, erschien von Dezember 1847 bis April 1851.)
↗️Wikipedia
↗️Uni Heidelberg

(a) Heidelberg (lückenhaft): ↗️Uni Heidelberg
Bd. 1: ↗️Nr. 1–24
Bd. 2: ↗️Nr. 25–48
Bd. 6: ↗️Nr. 121–144
Bd. 7: ↗️Nr. 145–168


(b) München (komplett): ↗️MDZ
1847/48:
Bd. 1: ↗️Nr. 1–24
Bd. 1: ↗️Nr. 1–24
Bd. 2: ↗️Nr. 25–48

1849:
Bd. 3: ↗️Nr. 49–72
Bd. 4: ↗️Nr. 73–96
Bd. 4: ↗️Nr. 73–96

1850:
Bd. 5: ↗️Nr. 97–120
Bd. 5: ↗️Nr. 97–120
Bd. 6: ↗️Nr. 121–144
Bd. 6: ↗️Nr. 121–144

1851:
Bd. 7: ↗️Nr. 145–168


Ausgewählte Beiträge aus den »Leuchtkugeln« (chronologisch)


Band 1:
Anonym, Manifest der Maulwürfe. 
In: Leuchtkugeln. Band 1, Nr. 19 [1848]. S. 145–146. [Fabel? Satire?]

Anonym, Der zweite September. Eine Novelette. 
In: Leuchtkugeln. Band 1, Nr. 20 [1848]. S. 153–155.

C[arl] Beyschlag, Eine Fabel. 
In: Leuchtkugeln. Band 1, Nr. 21 [1848]. S. 161.

Fr[anz] Trautmann, A bas la république. 
In: Leuchtkugeln. Band 1, Nr. 22 [1848]. S. 169–172. [Fabel? Satire]

Anonym, Die deutsche Einheit. Trauerspiel in einem Aufzug. 
In: Leuchtkugeln. Band 1, Nr. 23 [1848]. S. 177–178. [Märchen, Satire]

Band 2:
Theodor Drobisch, Dampf-Berichte. 
In: Leuchtkugeln. Band 2, Nr. 2/Nr. 26 [1848]. S. 9–12.

Anonym, Drei Scenen aus der glorreichen Volkserhebung in Deutschland.
In: Leuchtkugeln. Band 2, Nr. 4/Nr. 28 [1848]. S. 25–26. [Drama]

Anonym, Der Kalender Beelzebub’s. 
In: Leuchtkugeln. Band 2, Nr. 5/Nr. 29 [1848]. S. 35–37. [Satire]

Anonym, Herrn Fürchtegott Michelberger’s, ehemaligen Vorstandes des Vereins für Freiheit und Gesetzmäßigkeit, reuemüthige Kerkeraphorismen.
In: Leuchtkugeln. Band 2, Nr. 8/Nr. 32 [1848]. S. 57–59.

Anonym, Die Revolution und Gegenrevolution in Krähwinkel.
In: Leuchtkugeln. Band 2, Nr. 8/Nr. 32 [1848]. S. 89–91.

Roderich Benedix, Barbarossa.
In: Leuchtkugeln.
Teil 1: Band 2, Nr. 10/Nr. 34 [1848]. S. 73–77;
Teil 2 (Schluss): Band 2, Nr. 11/Nr. 35 [1848]. S. 81–82.

Anonym, Ein Stück Weltgeschichte aus der neuesten Chronik des Städtchens Zopfhausen.
In: Leuchtkugeln. Band 2, Nr. 17/Nr. 41 [1848]. S. 129–131.

Chr. H., Die Katzenmusik. Eine Humoreske.
In: Leuchtkugeln. Band 2, Nr. 18/Nr. 42 [1848]. S. 137–139.

Anonym, Phantasien in der Nacht des 6. August 1848.
In: Leuchtkugeln. Band 2, Nr. 19/Nr. 43 [1848]. S. 145–147.

Anonym, Vormund und Mündel.
In: Leuchtkugeln. Band 2, Nr. 19/Nr. 43 [1848]. S. 147–148. [Satire]

C[arl] Beyschlag, Eine Erscheinung.
In: Leuchtkugeln. Band 2, Nr. 20/Nr. 44 [1848]. S. 154.

Anonym, Sendschreiben des Leipziger Schlafmützen-Vereins zur Wahrung deutscher Ruhe an die Abgeordneten der deutschen Nationalversammlung Welker und Mosle.
In: Leuchtkugeln. Band 2, Nr. 21/Nr. 45 [1848]. S. 162–164.

Fr[anz] Trautmann, Seid Eins! 
In: Leuchtkugeln. Band 2, Nr. 22/Nr. 46 [1848]. S. 169–171. [Satire]

Chr. H., Wie man Deputirte macht. Bilder aus dem Leben.
In: Leuchtkugeln.
Teil 1: Band 2, Nr. 23/Nr. 47 [1848]. S. 177–181.
Teil 2: Band 4, Nr. 6/Nr. 78 [1849]. S. 49–52.

Band 4:
Anonym, Der Halbliberale. 
In: Leuchtkugeln. Band 4, Nr. 3/Nr. 75 [1849]. S. 17–20.

Anonym, Aus dem Leben einer Gans.
In: Leuchtkugeln. Band 4, Nr. 5/Nr. 77 [1849]. S. 33–36.

Anonym, Der Sohn des Aristokraten.
In: Leuchtkugeln. Band 4, Nr. 6/Nr. 78 [1849]. S. 41–44. [Ins Mittelalter verlegte Erzählung]

W. C., Herr Pappelmeier und die Revolution auf gesetzlichem Wege. Skizze aus dem Treiben eines Volksvertreters.
In: Leuchtkugeln. Band 4, Nr. 8/Nr. 80 [1849]. S. 61–62.

W., Ein Sommernachts-Traum.
In: Leuchtkugeln. Band 4, Nr. 10/Nr. 82 [1849]. S. 73–74.

August Silberstein, Der Fürst von Schwipfel-Schwapfelheim oder: Wie sich die Zeiten ändern. Urdeutsche Geschichte aus den Urwäldern von Germanien, in einem bereits noch nicht entdeckten Archive aufgefunden.
In: Leuchtkugeln. Band 4, Nr. 11/Nr. 83 [1849]. S. 81–87.

W., Aus dem Leben eines Polizeimannes.
In: Leuchtkugeln. Band 4, Nr. 12/Nr. 84 [1849]. S. 89–92.

Robert Fedor, Der Bauer und der Edelmann. Eine Parabel. 
In: Leuchtkugeln. Band 4, Nr. 12/Nr. 84 [1849]. S. 92.

Herrmann R.[?] Werner, Ein braver Mann.
In: Leuchtkugeln.
Teil 1: Band 4, Nr. 13/Nr. 85 [1849]. S. 97–101.
Teil 2 (Schluß): Band 4, Nr. 14/Nr. 86 [1849]. S. 105–107.

Anonym, Träume eines verhafteten Demokraten.
In: Leuchtkugeln. Band 4, Nr. 14/Nr. 86 [1849]. S. 110–111.

Anonym, Eulenspiegels Lehrjahre.
In: Leuchtkugeln. Band 4, Nr. 15/Nr. 87 [1849]. S. 113–115.

Zimmermann, Seherblicke.
In: Leuchtkugeln. Band 4, Nr. 15/Nr. 87 [1849]. S. 115–116.

Heichlinger, Hoffen und wieder hoffen!
In: Leuchtkugeln. Band 4, Nr. 15/Nr. 87 [1849]. S. 129–130.

C. B., Ein Todtengericht. Drama in einem Akt.
In: Leuchtkugeln. Band 4, Nr. 17/Nr. 89 [1849]. S. 131–132.

Anonym, Summarisches Verhör. Abgehalten mit dem Setzerjungen Hermann Stark aus der Rheinpfalz. In: Leuchtkugeln. Band 4, Nr. 17/Nr. 87 [1849]. S. 133. [im März 1848 bei der Zeughaus-Erstürmung verhaftet]

Anonym, Ein Stück aus der Lebensgeschichte eines »ehrlichen Mannes«.
In: Leuchtkugeln. Band 4, Nr. 8/Nr. 90 [1849]. S. 137–139.

Anonym, Die Geschichte vom Hänfling. Ein Mährlein zur geselligen Unterhaltung für die alte und junge Brut im warmen Neste zu lesen.
In: Leuchtkugeln. Band 4, Nr. 19/Nr. 91 [1849]. S. 145–147.

C[arl] Beyschlag, Die deutsche Revolution. National-Tragödie.
In: Leuchtkugeln. Band 4, Nr. 19/Nr. 91 [1849]. S. 147–148.

Anonym, Der Hofmaler.
In: Leuchtkugeln. Band 4, Nr. 20/Nr. 92 [1849]. S. 153–156.

H. S. [?], Ein Jugendtraum. Nach einer wahren Begebenheit.
In: Leuchtkugeln. Band 4, Nr. 21/Nr. 93 [1849]. S. 161–165.

Anonym, Indische Briefe aus Rom. 
In: Leuchtkugeln. Band 4, Nr. 22/Nr. 94 [1849]. S. 169–171.

Anonym, Ein wilder und ein civilisirter Mensch.
In: Leuchtkugeln. Band 4, Nr. 22/Nr. 94 [1849]. S. 173. [Kurzer Dialog zwischen einem Soldaten und einem Indigenen]

Anonym, Der treue Magyar. 
In: Leuchtkugeln. Band 4, Nr. 23/Nr. 95 [1849]. S. 177–178.

Anonym, Schema zu einem neuromantischen Ritterepos.
In: Leuchtkugeln. Band 4, Nr. 23/Nr. 95 [1849]. S. 178–181.

Band 7:
Anonym, Bilder aus der Gefangenschaft. Von einem politischen Gefangenen.
In: Leuchtkugeln. Band 7, Nr. 6/Nr. 150 [o.J.]. S. 41–44.

Anonym, Die Neujahrsnacht eines Unglücklichen.
In: Leuchtkugeln. Band 7, Nr. 7/Nr. 151 [o.J.]. S. 49–50. [Märchen, Satire]

Anonym, Ein frommer Priester.
In: Leuchtkugeln.
Teil 1: Band 7, Nr. 10/Nr. 154 [o.J.]. S. 73–76;
Teil 2: Band 7, Nr. 11/Nr. 155. S. 81–84 (Schluß).

Anonym, Ein Märzminister.
In: Leuchtkugeln.
Teil 1: Band 7, Nr. 8/Nr. 152 [o.J.]. S. 58–61.
Teil 2 (Schluß): Band 7, Nr. 9/Nr. 153. S. 65–69.

Anonym, Herr Flips.
In: Leuchtkugeln.
Band 7, Nr. 14/Nr. 158 [o.J.; 1851]. S. 108–109.

Ludwig Köhler, Bilder aus der Revolution: Ein Lebensbild aus der Wirklichkeit.
In: Leuchtkugeln.
Band 7, Nr. 16/Nr. 160 [o.J./1851]. S. 124–125.

Ludwig Köhler, Bilder aus der Revolution: Die Tochter der Barrikaden.
In: Leuchtkugeln.
Band 7 (oder 12?) (1851) Nr. 16? [o.J.]. S. 177–180. [Erzählung]
↗️Uni Heidelberg

Ludwig Köhler, Bilder aus der Revolution: März 1848.
In: Leuchtkugeln. Band 7, Nr. 21/Nr. 165 [o.J./1851]. S. 161–164.

Ludwig Köhler, Bilder aus der Revolution: Heute mir, morgen dir!
In: Leuchtkugeln. Band 7, Nr. 22/Nr. 166 [o.J./1851]. S. 169–171.

Anonym, Die Geschwister.
In: Leuchtkugeln. Band 7, Nr. 23/Nr. 167 [o.J.; 1851]. S. 180–181.

Anonym, Drei Eichen. Ein Mährchen.
In: Leuchtkugeln. Band 7, Nr. 24/Nr. 168 [1851]. S. 186–187.

Anonym, Ein Mutterherz. Rheinische Dorfgeschichte.
In: Leuchtkugeln. Band 7, Nr. 19/Nr. 163 [o.J./1851]. S. 148–149.

Anonym, Zwei vom Adel.
In: Leuchtkugeln. Band 7, Nr. 20/Nr. 164 [o.J./1851]. S. 153–156.


Ende der Beiträge aus den »Leuchtkugeln«


Fanny Lewald, Erinnerungen aus dem Jahre 1848. 2 Bde. Braunschweig: Friedrich Vieweg und Sohn, 1850.
Bd. 1: ↗️Google
Bd. 2: ↗️Google

Fanny Lewald ist eine überzeugte, aber auch kritische Anhängerin der Revolution. Im März 1848 reist sie nach Paris, dann nach Berlin, Hamburg, Helgoland, Frankfurt und wieder zurück nach Berlin. Sie trifft Heinrich Heine und Georg Herwegh in Paris und schildert die revolutionäre und geradezu enthusiastische Stimmung der Bevölkerung dort. In Berlin wundert sie sich über die völlig gegensätzliche Stimmung: unsicher, ohne Freude über den Sieg, ohne begeisternde Lieder. Die Berliner wollen eigentlich nur wissen, ob der König zufrieden ist mit dem, was geschehen ist, schreibt sie. In Berlin besucht sie die frischen Gräber der Märzgefallenen und hört sich dramatische Geschichten über die Opfer an. In Frankfurt macht sie sich ein Bild von der Nationalversammlung. [WH]


Fanny Lewald, Auf rother Erde. Eine Novelle. 171 S. Leipzig: Weber, 1850. [MF 420–444]
↗️Inhalt (CH)
↗️Google
↗️Zeno.org (Volltext online)
↗️Mobileread (ePUB)
⏹️In der Werkausgabe, Bd. 8, Berlin 1872. (»Neue, von der Verfasserin veranstaltete, revidirte Ausgabe«.)

»Die Novelle begleitet die Revolution von 1848 bis zum Iserlohner Aufstand Mai 1849; mit ihm ist auch der Sieg der Reaktion angezeigt. Das Ganze spielt in Westfalen, daher der Titel, der jedoch angesichts des Vorgehens preußischer Truppen in Iserlohn durchaus doppelsinnig gemeint ist.« [BW]


Fanny Lewald, Wandlungen. 4 Bde. Braunschweig: Friedrich Vieweg und Sohn, 1853.
↗️Inhalt
Bd. 1: ↗️Google 
Bd. 2: ↗️Google 
Bd. 3: ↗️Google 
Bd. 4: ↗️Google [Am Schluss bricht die Revolution in Berlin aus]
Bd. 3+4: ↗️Google
↗️Mobileread (alle 4 Bde. als ePUB; dort auch ein ausführlicher Kommentar)

»Fanny Lewald hat mit ihrem vierbändigen Werk ›Wandlungen‹ (1853, 1532 Seiten) den Versuch gewagt, einen über 20 Jahre umfassenden Zeitroman zu schreiben, der die wesentlichen Neuansätze ihrer Zeit in sozialer, staatspolitischer, religiöser, moralischer und philosophischer Hinsicht zur Gestalt zu bringen beabsichtigte. Bei einer Beurteilung ihres Werkes sollte nicht vergessen werden, dass es für dergleichen in deutscher Sprache keinerlei Beispiel gab. […]». [BW]


Fanny Lewald, Meine Lebensgeschichte. 6 Bde. Berlin: Otto Janke, 1861/1862.
↗️Mobileread (ePUB, alle 6 Bde.)


Fanny Lewald, Links u. Literatur
↗️Wikisource (zu den Werken)
↗️Google (Mielke – 1898 – über Fanny Lewald, S. 137–140)
⏹️Christine Ujma (Hg.), Fanny Lewald (1811–1889). Studien zu einer großen europäischen Schriftstellerin und Intellektuellen. Bielefeld: Aisthesis Verlag, 2011. 283 S. (Reihe: Vormärz-Studien, Nr. 20)
⏹️Regula Venske, Ach Fanny! s. unter Regula Venske.


Georg Lindenlaub, Die Revolution von 1848. Weinheim/Bergstraße: Julius Beltz, 1935. 61 S. (Reihe: Geschichte in Erzählungen, Heft 64–65).
↗️Google


Otto Lindner, Mit deinen Augen. Roman. Berlin [DDR]: Buchverlag Der Morgen, 1965. 384 S.
↗️falkart (zum Autor)


Jack Lindsay, Men of Forty-Eight. London: Methuen, 1948. Deutsche Ausgabe: J. L., Männer von 1848. Berlin: Rütten & Loening, 1953. (Übersetzt von Luise Eva Schumann.)
↗️Archive.org (Nachdruck 1971)
↗️Wikipedia (über Lindsay)


Hieronymus Lorm [d. i. Heinrich Landesmann], Ein Zögling des Jahres 1848. 3 Bde. Wien: Zang, 1855. Bd. 1: 284 S., Bd. 2: 284 S., Bd. 3: 187 S. [DG 671f.]  
↗️Inhalt
Bd. 1: ↗️MDZ 
Bd. 2: ↗️MDZ 
Bd. 3: ↗️Archive.org 
↗️Wikipedia (zum Autor)
↗️Wikisource (zu den Werken)
⏹️Julian Straub, Hieronymus Lorm als Prosaist. Erläuternde Interpretationen der erzählenden Werke und Darstellung des »Grundlosen Optimismus«. Diss. an der Philos.  Fak. d. Univ. Freiburg (Schweiz). München: Ner-Tamis-Verlag [1959]. 255 S.

Neuauflage 1864 unter neuem Titel:
Gabriel Solmar oder: Ein kleines deutsches Fürstenthum. Roman.
2 Bände, Wien: Hermann Markgraf, 1864.
Bd. 1: ↗️Google Bd. 2: ↗️Google

Kritik …

»In Baden, wohin Lorm sich nach der gescheiterten Wiener Revolution zurückzieht, verfasst er ›Ein Zögling des Jahres 1848‹. Diese Novelle, die sich bald nach dem Erscheinen 1855 zu Lorms populärstem Werk entwickelt, schildert die politischen Intrigen während der Umsturztage und die damit verbundene Desillusionierung eines jungen jüdischen Intellektuellen von den Versprechungen allgemeiner Emanzipation sowie seine Rückkehr zu Wurzeln seiner Existenz. Obwohl der Roman mit den Zeilen ›vor den Menschen bewahre mich mit Deiner Hand, Jehova, vor den Weltmenschen‹ endet, bedeutet er nicht die Rückkehr zur orthodoxen Religion, die Lorm für eine ebensolche Fabel hält, wie die Freiheit, ›die Religion des 19. Jahrhunderts‹. Auch begreift er sich nach wie vor als deutscher Schriftsteller, ›der zufällig in Österreich sein Vaterland – pater semper incertus – jedenfalls aber in der deutschen Kultur seine Mutter und an der Muttersprache sein Organ hat‹«. (Wiener Zeitung, 23.3.2001; WW)


Rudolph Lubarsch, siehe L. Schubar.


Franz Lubojatzky [Lobojatzky], 1848 oder Nacht und Licht. 3 Bde. Grimma: Verlags-Comptoir, 1849.
Bd. 1: im Netz nicht greifbar
Bd. 2: ↗️Deutsche Digitale Bibliothek
Bd. 3: ↗️Deutsche Digitale Bibliothek


Franz Lubojatzky, 1849 oder Des Königs Maienblüthe. Historischer Roman aus der Gegenwart. 3 Bde. Grimma & Leipzig: Verlags-Comptoir, 1850.
↗️Inhalt
Bd. 1: ↗️Google 
Bd. 2: ↗️Google 
Bd. 3: ↗️Google


Franz Lubojatzky, Oswald Ehrenhaupt oder Pharisäer und Zöllner. Zeitroman. 3 Bde. Grimma und Leipzig: Verlags-Comptoir, 1851.
Bd. 1: ↗️Google
Bd. 2: ↗️Google
Bd. 3: ↗️Google 


Faustinus  Lux [d. i. Eduard Frederich], Emanuel Schall. Ein historischer Roman [in Versen]. Die Verse, d. Bilder u. d. Register sind v. F. Lux. Leipzig [u.a.]: Hartknoch [u.a.]. 1849. VIII, 302 S.
↗️Google
↗️Wikipedia (zum Autor)

Kritik …

»In der Lebensgeschichte des Helden – die 1810 beginnt – werden die Ereignisse dieser Zeit bis Ende der 40er Jahre, bis zur Revolution 1848, als politische Jobsiade verarbeitet. Die scharfe Kritik an den damaligen Zuständen – sowohl den politischen, religiösen wie kulturellen – enthält eine Vielzahl geistreicher aktueller Anspielungen, die reizvoll durch die Holzschnitte im Stile Buschs illustriert werden.« (Rümann; WW)


M


Isidor von M., Ein Familienleben. Ein Roman nach Thatsachen. Leipzig: Heinrich Hübner, 1857. [nicht verifiziert]
↗️Hathitrust


Ulrich Maier, Flucht aus dem Neckartal. Historischer Roman. Mannheim: Wellhöfer, 2016. 325 S.
↗️Wikipedia (zum Autor)

Verlagstext …

»Es hatte so hoffnungsvoll begonnen – und jetzt herrscht Krieg. Die Preußen stehen am Neckar, um dem badischen Volksstaat ein Ende zu machen. Flucht aus dem Neckartal spielt in der Endphase der Revolution 1848/49, als Tausende Badener und Württemberger ihre Heimat verlassen und im Ausland Schutz suchen mussten, darunter auch Christoph Schmidt, Jurastudent aus Heilbronn, dem wegen seiner Teilnahme an der Revolution die Verhaftung droht. Soll er außer Landes fliehen und seine Verlobte Annette Lußhardt in Heidelberg zurücklassen? Wird sie zu dem polizeilich verfolgten ›Hochverräter‹ stehen?« (Verlagstext; WW)


Mischa Martini [d. i. Michael Weyand], Fischer Mathes und die Revolution. Roman. Trier: Verlag Michael Weyand, 2007. 264 S.
↗️Wikipedia (zum Autor)

Verlagstext …

»Um Fischers Mathes (1822–1879) ranken sich bis heute viele Anekdoten, in denen er zumeist als respektloser Spaßmacher erscheint, der sich von niemandem einschüchtern ließ. Doch hinter Mathes steckte auch eine tragische Figur. Die wirtschaftliche Situation der Familie zwang ihn, das Gymnasium zu verlassen. Während seinen Klassenkameraden eine hoffnungsvolle Zukunft offenstand, blieb ihm nur der Wunschtraum von der Erkundung der Welt im Namen der Wissenschaft. Die Revolution von 1848 mit den Protesten gegen Armut, Standesunterschiede und die preußische Regierung ließ bei ihm und vielen Gleichgesinnten Hoffnung aufkeimen. Davon erzählt dieses Buch, unterhaltsam und spannend.« (Verlagstext; WW)


Theodor Heinrich Mayer, Minister Bruck. Roman. Leipzig: Staackmann, 1929. 371 S. Erschien auch unter dem Titel: »Minister Bruck: Das Buch vom Anschluß Österreichs, wie er vor siebzig Jahren hätte sein können und auch heute noch sein kann.«
↗️Wikipedia (zum Autor)


Henriette von Meerheimb, [d. i. Margarete Gräfin v. Bünau], Der Medderkoog. Schleswig-Holsteinischer Roman. Dresden: Max Seyfert, 1913. 321 S.
↗️Wikipedia (zur Autorin)


Alfred Meißner, Schwarzgelb. Roman aus Österreichs letzten zwölf Jahren. 4 Abtheilungen, 8 Bde. Berlin: Otto Janke, 1862–1864. [nicht verifiziert]
↗️Wikipedia (zu A. M.)
↗️Wikisource (Links zu den Werken)
↗️Deutsches Museum (Rezension)
⏹️Jeffrey Sammons, Alfred Meißner. Hannover: Wehrhahn, 2014. 128 S.


Martin Merbt s. Martin Selber (Ps.).


Wenzel Messenhauser, Erzählungen des österreichischen Hausfreundes. Ein Andenken. Regensburg: Montag & Weiß, 1848. 98 S.
↗️europeana
↗️Wikipedia (zum Autor)


Melchior Meyr, Vier Deutsche. Roman aus den letzten Jahrzehnten. 3 Bde. Stuttgart: Gebrüder Mäntler (A. Kröner), 1861. [DG 672–676]
↗️Inhalt
Bd. 1: ↗️Google 
Bd. 2: ↗️Google 
Bd. 3: ↗️Google [beginnt mit einer Fahrt in die »Hauptstadt«, Anfang März 1848.]
↗️Wikipedia (zum Autor)
↗️Deutsches Museum (Rezension)


Melchior Meyr, Links zu den Werken: ↗️Wikisource


Johannes Minckwitz, Der Künstler. Eine kultur-historische Novelle aus der Mitte unsers Jahrhunderts. Leipzig: Carl Fr. Fleischer, 1862. 411 S. [DG 676f.]
↗️Inhalt
↗️Google
↗️Wikipedia (zum Autor)


Margret Dorothea Minkels, 1848 ein Barrikadenheld. Aus dem Leben des Tierarztes Friedrich Ludwig Urban (1806–1879). Tatsachenroman. Berlin: Selbstverlag, 1998. 295 S.


Gerhart Herrmann Mostar [d. i. Gerhart Herrmann], Der Aufruhr des schiefen Calm. Ein Roman. Berlin: Safari-Verlag, 1929. 314 S. [Der Roman behandelt das Schicksal eines jüdischen 1848ers in Bernburg.]
↗️Wikipedia (zum Autor)


Gerhart Herrmann Mostar [d. i. Gerhart Herrmann], Der schwarze Ritter. Roman. Berlin: Vorwärts-Verl., 1933. 95 S.

Kritik …

»Im Frühjahr 1933, in einer Zeit, da der nazistische Terror bereits offen zutage getreten, als sowohl der Reichstagsbrand wie auch die Bücherverbrennung schon von den Nazis inszeniert worden waren, gelang es Mostar (1901–1973) noch, Karl Marx zu den Berliner Arbeitern sprechen zu lassen. Durch den harmlos erscheinenden Tarntitel ›Der schwarze Ritter‹ und die Gestaltung der Titelseite wurden die Gestapozensoren trotz aller Wachsamkeit irregeführt, und dieser Roman [über den jungen Marx, Bakunin, das Jahr 1844 und die 1848er Revolution] konnte damals in Ausnutzung des Übergangszustandes noch herausgebracht werden. Im März 1933 bekamen die Abonnenten des (nunmehr verbotenen) sozialdemokratischen ›Vorwärts‹ , dessen Mitarbeiter Mostar zeitweise war, den Roman in Broschürenform zugestellt: ›Die Leser des ›Vorwärts‹ erhalten diesen historischen Roman (als Sonderdruck für die Vorwärts-Abonnenten) mit der Bitte, ihn nicht nur zu lesen, sondern ihn auch aufzubewahren als Gedenkzeichen an die Zeit der Vorwärts-Verbote im Februar und März. Anfang März 1933. Vorwärts. Berliner Volksblatt.‹ Der Roman wurde nach seinem Erscheinen sofort verboten, noch in der Druckerei befindliche Exemplare – ebenso wie die Bögen der Buchausgabe – wurden vernichtet.« (buchfreund.de; WW)


Theodor Mügge [d. i. Theodor Mücke], Der Voigt von Sylt. Ein Roman. 2 Bde.  Bd. 1: 224 S., Bd. 2: 240 S. Breslau: Trewendt, 1851.  [nicht verifiziert]
↗️Wikipedia (zum Autor)
Bd. 1: ↗️MDZ
Bd. 2: ↗️MDZ


Otto Müller, Georg Volker. Ein Roman aus dem Jahre 1848. 3 Bde. Bremen: Franz Schlodtmann, 1851. [DG 625f.]
↗️Inhalt
Bd. 1: ↗️Google
Bd. 2: ↗️Google
Bd. 3: ↗️Google


Titus Müller, Berlin Feuerland. Roman eines Aufstands. München: Blessing, 2015. 478 S. 
↗️Wikipedia (zum Autor)

Verlagstext …

»Titus Müller schreibt exzellent recherchierte historische Romane […]. Im vorliegenden werden die Ereignisse der Märzrevolution 1848 in Berlin thematisiert. Hannes lebt vor dem Oranienburger Tor, wegen der rauchenden Schornsteine ›Feuerland‹ genannt, unter ärmlichsten Verhältnissen. Er führt neugierige Bürger, die Armut besichtigen wollen, durch sein Viertel. Dabei lernt er Alice kennen, Tochter des Kastellans des Berliner Schlosses, die dort in Wohlstand lebt. Beide fühlen sich sofort zueinander hingezogen. Hannes möchte dem Elend entkommen, Alice sieht die Ungerechtigkeiten ihrer Zeit und ist beeindruckt von Hannes Ehrgeiz und Willensstärke. Wenige Tage nach ihrer 1. Begegnung brechen die Unruhen zwischen dem preussischen König und den Aufständischen aus. Anhand des Wegs der beiden jungen Leute lernt der Leser die unterschiedlichen gesellschaftlichen Verhältnisse kennen, sieht den Kampfeswillen der Hoffnungslosen, die Überheblichkeit der Mächtigen und das Ringen der gemäi︢gten Kräfte. Wieder ein spannender Roman für alle. Im Anhang Informationen, Quellenangaben« (Verlagstext)


Wolfgang Müller, Professor Violet oder politische Künstlernöthen. Eine humoristische Novelle. In: Rheinisches Taschenbuch auf das Jahr 1851. Frankfurt a. M: J. D. Sauerländer, 1851.S. 25–114.
↗️MDZ


Kurt Müno: Der Schwabenkönig. Ein Stephan-Ludwig-Roth-Roman. Wien: Amalthea-Verlag, 1938. 262 S.


Theodor Mundt, Die Matadore. Ein Roman der Gegenwart. 2 Bde. Leipzig: F. A. Brockhaus, 1850. (nicht verifiziert)
Bd. 1: Mecklenburg und Paris ↗️Google
Bd. 2: Der Frühling in Berlin ↗️Google


N


Marie Nathusius, Elisabeth. Eine Geschichte, die nicht mit der Heirat schließt. Roman. 2 Bde. Halle: Fricke, 1858.
↗️Inhalt
↗️Gutenberg-de (Volltext online)
Bd. 1: ↗️Uni Gießen (3. Aufl., 1858.)
Bd. 2: ↗️Uni Gießen (3. Aufl., 1858.)
Bd. 1+2: ↗️MDZ (2. Aufl., 1858)
Bd. 1: ↗️mobileread (ePUB)
Bd. 2: ↗️mobileread (ePUB)
↗️Wikipedia (zu M. N.)
⏹️Friedrich Winterscheidt, Deutsche Unterhaltungsliteratur der Jahre 1850–1860. Bonn: H. Bouvier u. Co., 1970. S. 192–196.

»Die Revolution von 1848 bringt die große Wende in das Leben der geschilderten Kreise. Auch für den Roman [›Elisabeth‹] sind die revolutionären Ereignisse das zentrale Thema.« (Winterscheidt, S. 194.)


Karl Neckermann, Wiener Leut‘ von Anno dazumal. Eine Erzählung aus dem Jahre 1848. Bolzano [Bozen]: Selbstverlag, 1925. 168 S.


Alfred Neumann, Guerra. Roman. Stuttgart: Deutsche Verlags-Anstalt, 1929. 373 S.
↗️Wikipedia (zum Autor)


Alfred Neumann, Rebellen. Roman. Berlin, Leipzig: Deutsche Verlags-Anstalt, 1928. 384 S. [Italienischer Freiheitskampf 1848; nicht verifiziert]


Robert Neumann,  Eine Frau hat geschrien … Zürich: Humanitas Verlag, 1938. 486 S. Später auch unter dem Titel »Die Freiheit und der General.«
↗️Wikipedia (zum Autor)

Verlagstext …

»Das ist die Geschichte von Rosa Sandor, der ein Räuberhauptmann war und ein Held des Volkes, ein reiner Tor und ein Mann, der schon zu Lebzeiten zur Legende wurde. Er zog aus, um Rache zu nehmen für ein Unrecht, das man ihm antat, gründete eine Bande, die den Armen gab, was sie den Reichen nahm, und wurde schließlich ein Kämpfer für die Freiheit seines Landes. Dramatisch beginnt die Handlung, mit dem Schrei einer Frau in einem ungarischen Gasthaus, und dramatisch mit einem Messerstich endet sie. Was aber dazwischenliegt, ist die dunkle, abenteuerliche und tragische Geschichte der ungarischen Revolution 1849, jenes aussichtslosen, aber über die Zeiten hinwirkenden und sich auswirkenden Kampfes der Männer um Kossuth gegen Kaiser, Zar und jegliche Despotie, eines Kampfes, den russische Truppen in Blut ertränkten. Die Aktualität dieses Buches ist umso bestürzender, als es lange vor dem ungarischen Aufstand des Jahres 1956 geschrieben wurde.« (Verlagstext; WW)


Marie Norden [d.i. Friederike Marie Ernestine Wolfhagen], Paris und Berlin: Roman aus der neuesten Zeit. 2 Bde. Leipzig: Adolph Wienbrack, 1849. [Schauplatz: Bd. 1: Koblenz, Bonn; Bd. 2: Berlin]
Die Revolution wird zu Beginn des 2. Bandes in einem Satz erwähnt, dann nicht mehr!
Bd. 1: ↗️Google ↗️MDZ
Bd. 2: ↗️Google ↗️MDZ


Marie Norden [d.i. Friederike Marie Ernestine Wolfhagen], Dresdens Maitage. Ein Zeitbild. 3 Bde. Leipzig: Adolph Wienbrack, 1850. [DG 651; PS 284; MF 457–505]
↗️Inhalt
Bd. 1: ↗️MDZ
Bd. 2: ↗️Google
Bd. 3: ↗️Google ↗️MDZ


Marie Norden, Links
↗️Wikisource (Links zu den Werken)
↗️Louise-Otto-Peters-Gesellschaft (Marion Freund, Für und wider die weibliche Bestimmung: Marie Nordens (1812–1878) Ansichten zur Frauenemanzipation.)
↗️Kohlus.de (Stadtbibliothek Tönning)


O


Rudolf Ludwig Oeser [Pseud. O. Glaubrecht], Ein böses Jahr. Erzählung für das Volk. Frankfurt am Main: Heyer & Zimmer, 1856.
↗️MDZ (2. Aufl. 1874)
↗️Wikipedia (zu Oeser)


Frieda von Oppeln, Elisabeth. Das tolle Jahr 1848. Berlin und Leipzig: K. F. Koehler, 1926.
↗️Wikipedia (zur Autorin)


Heinrich Albert Oppermann, Hundert Jahre. 1770-1870. Zeit- und Lebensbilder aus drei Generationen. 9 Bde. Leipzig: F. A. Brockhaus, 1870. [zur Revolution siehe Buch VI]
↗️Gutenberg-de (Text online)
↗️Mobileread (ePUB, dort auch eine kurze Erläuterung)
⏹️Bodo Pieroth, Bindung des Monarchen an die Verfassung. Heinrich Albert Oppermann: Hundert Jahre 1770–1870, 1871. In: B.P., Der Verfassungsstaat in der Literatur. (2025) S. 255–268.


Louise Otto, Die Lehnspflichtigen. Westfälische Dorfgeschichte aus dem Jahre 1848. [PS 436]
In: Hartmut Kircher (Hrsg.), Dorfgeschichten aus dem Vormärz. Bd. 2. Frankfurt am Main: Büchergilde Gutenberg, 1982. S. 251–269.
Zuerst in: Frauen-Zeitung, ↗️Nr. 26 (13.10.1849), S. 1–4; ↗️Nr. 27 (20.10.1849), S. 1–3; ↗️Nr. 28 (27.10.1849), S. 1–3.
↗️Inhalt (WH)
⏹️Susanne Schötz, Martina Schattkowsky (Hg.): Louise Otto-Peters und die Revolution von 1848/49: Erinnerungen an die Zukunft. Leipzig 2012.(= Dresdner Beiträge zur Geschlechterforschung in Geschichte, Kultur und Literatur, Bd. 3).

»›Die Lehnspflichtigen‹ stehen ganz im Zeichen des revolutionären Umbruchs 1848/49. Die im Revolutionsjahr erschienene Erzählung eines Bauernaufstands ist mit dem Untertitel ›Eine Westfälische Dorfgeschichte‹ 1849 seriell in drei Folgen im ersten Jahrgang der ›Frauen-Zeitung‹ erschienen. Sie ist die einzige Erzählung von einer Frau, die Hartmut Kircher in seine zweibändige Sammlung ›Dorfgeschichten aus dem Vormärz‹ (1981) aufgenommen hat.«
(Tanja Angela Kunz auf ↗️Literaturgeschichten.de.)


Louise Otto, Ein Bauernsohn. Leipzig 1849.
↗️Deutsches Textarchiv
↗️Louise-Otto-Peters-Gesellschaft (Literatur)


Louise Otto, Drei verhängnisvolle Jahre. Zeit-Roman. Altona: Verlags-Bureau, 1867.
[Kein Exemplar im Netz gefunden]
Roman über die politischen Ereignisse der Jahre 1847–1849.


Louise Otto, Links zu ihren Werken: ↗️Wikisource