Die Geschichte »[D]ie Geschichte ist ein Gerichtshof, den die Könige nicht bestehen können, gegen den alle ihre Macht in Staub zerfällt wie sie selbst.« (TB, 2.6.1849)
Schlagwort: 1849
Bilderläden | 6. Februar 1849
Bilderläden »An allen Bilderläden steht das Volk gedrängt und freut sich der Bildnisse der linken Abgeordneten.« (TB, 6.2.1849)
Bettina von Arnim | 3. Februar 1849
Bettina von Arnim »Bettina versichert mich mit wahrer Rührung, ich sei jetzt ihr einziger Freund, sie habe niemanden, mit dem sie frei sprechen könne außer mir.« (TB, 3.2.1849)
Der Belagerungszustand | 31. Januar 1849
Der Belagerungszustand »Ein General, der von Wrangel kam, sagte heute ganz bestimmt, der Belagerungsstand daure nur fort, damit man mißliebige Personen ausweisen und die Presse beschränken könne; er werde erst aufhören, wenn die neuen Kammern ein ordentliches Preßgesetz gemacht haben werden, d. h. eines, wobei die Freiheit ein Gespött wird!« (TB, 31.1.1849)
Graf Valerian von Pfeil | 24. Oktober 1849
Graf Pfeil fordert öffentliche Auspeitschung »Rasende Aeußerungen eines Grafen von Pfeil in Schlesien, der die Frau, welche für Kinkel’s Leben zu bitten gewagt, öffentlich ausgepeitscht sehen will [vermutlich ist Gisela von Arnim gemeint, eine Tochter Bettina von Arnims; TB, 16.7.1849], für Preßvergehen Todesstrafe zulässig erachtet &c. Er heißt Valerian; ist es der, den ich früher …
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Zwei Revolutionen | 1. Juli 1849
Erinnerung an zwei Revolutionen »Ich habe als Knabe die französische Freiheit erlebt, als Greis die deutsche, was will ich mehr? Den Trost kann mir nichts mehr nehmen, ich habe doch einmal in vollen Zügen Freiheitsluft geathmet, ihre ganze Kräftigung empfunden, das war vorigen Sommer, jeden Morgen erwacht’ ich mit diesem Gefühl der Freiheit; keine Behörde, …
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Unmittelbarkeit der »Tageblätter« | 14. Juli 1849
Die Unmittelbarkeit der »Tageblätter« »Ich finde, daß die Unmittelbarkeit meiner Tageblätter, trotz alles Ballastes, der in ihnen mitgeht, mehr, weit mehr ist, als alles, was ich mit dem sorgsamsten Fleiße daraus machen kann.« (Tagebuch vom 14.7.1849)
Ein erschlagener Prinz | 8. Mai 1849
Ein erschlagener Prinz »In Dresden ist bei Erstürmung des Hotel de Saxe ein Prinz von Schwarzburg-Rudolstadt, der sich dort eines Augenübels wegen aufhielt, in seinem Zimmer von den Soldaten erschlagen worden. Ein Prinz! Das macht Aufsehn, das erregt Mitleid, da schreien die Vornehmen ganz empört über Rohheit und Wildheit der Soldateska; Hökerinnen, Kinder, Handwerker, Dienstmädchen, …
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